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Argentinien
Cataracas de Iguazú - Wasserfälle von Iguazú
Iguazú bedeutet in der Sprache der Guaraní Indianer "großes Wasser". Keine falsche Bezeichnung für die größten Wasserfälle Südamerikas. Dazu ein paar Zahlen:

Im Durchschnitt fallen 1700 m³ Wasser pro Minute über zwei Stufen bis zu 72 m in die Tiefe. Wenn der Río Iguazú hohes Wasser führt, können es sogar bis zu 7000 m³ Wasser pro Minute sein.

Argentinien und Brasilien teilen sich die Wasserfälle, den der Río Iguazú ist die Grenze zwischen den beiden Ländern. Es empfiehlt sich, sowohl die

argentinische als auch die brasilianische Seite der Fälle zu besuchen: mehr an Panorama bietet die brasilianische Seite, in Argentinien kann man dafür näher an die Wassermassen heran. Besonders der Blick über die Massen des Garganta del Diablo (Teufelsschlund) ist beeindruckend. Kann man doch wegen der hochspritzenden Gischt den Grund der Schlucht nicht erkennen.

Die Wasserfälle von Iguazú konnten entstehen, weil das Basaltplateau des südbrasilianischen Schildes abrupt abgebrochen ist.

PATAGONIEN

Punta Arenas

Die stadt Punta Arenas liegt an der Magellanstraße, dem Ort Porvenir in westlicher Richtung gegenüber.

Von Punta Arenas mit seinen 110000 Einwohnern wird gesagt, es sei die schönste Stadt in Patagonien. Da ist etwas wahres dran: den Besucher empfängt ein gepflegtes Stadtzentrum mit historischen Gebäuden, eine Plaza, ein interessantes Museum sowie ein schmucken Friedhof.

Ein Stadtrundgang könnte folgende Orte besuchen:

Das Palacio de Sara Braun - es ist ein verschnörkelter Prunkbau an der Plaza und beherbergt ein Luxushotel. Im benachbarten Stadtpalais Braun-Menédez, das Sara Brauns Bruder Mauricio und dessen Frau Josefina Menédez gehörte, ist das Museo Regional de Magallanes untergebracht. Der Besucher gewinnt einen Einblick in das damalige Leben der Oberschicht, wenn er das kostbare, aus der alten Welt stammende Mobiliar bewundert. So gibt es vergoldete Kamingitter aus Flandern, einen Billiardtisch aus Großbritanien oder französische Stofftapeten zu bestaunen.

Der Cementerio, Friedhof von Punta Arenas ist heute ein Nationaldenkmal. So ist etwa die Gruft der Familie Menédez-Braun ist aus schwarzem Marmor gebaut, die von José Menédez mit Engelsfiguren verziert.

Puerto Natales

Puerto Natales hat etwa 15000 Einwohner und ist mit Punta Arenas über die Ruta 9 verbunden. Die Stadt ist Ausgangspunkt für Ausflüge in den Nationalpark Torres del Paine.

Nationalpark Torres del Paine

Der Nationalpark Torres del Paine breitet sich über eine Fläche von 2000 km² in den südchilenischen Anden aus. Die bizarren Gipfel der Südkordillere bauen sich vor der patagonischen Ebena auf. Der Cerro Torre ist der höchste Gipfel (3050m) und zugleich einer der schwierigsten Berge der Erde.

Der Grey Gletscher schickte seine Eismassen in die Ebene. Meterdicke Eiswände brechen immer wieder von seiner Gletscherzunge ab. Auf den unzähligen Gletscherseen schwimmen die zerborstenen Eisblöcke.

Es gibt viele Wandermöglichkeiten und auch Unterkunftsmöglichkeiten: Hotels, einfache Refugios und Zeltplätze.

Info: in Puerto Natales

Nationalpark Lago Puelo

Den Nationalpark Lago Puelo erreicht man von Esquel aus über die asphaltierte Ruta 40 richtung Norden. Nach etwa 100 km biegt man westlich in die Ruta 258 Richtung El Bolsón ab.

Station machen kann man im Ort Lago Puelo, dort auch Boote ausleihen oder Pferde mieten. Im Park Lago Puelo gibt es Wandermöglichkeiten oder auch gute Fischfangplätze.

El Calafate

El Calafate ist ein Touristenort mit etwa 7000 Einwohnern. Er ist Ausgangspunkt für den Besuch des Nationalparks Los Glaciares.

Von Puerto Natales aus erreicht man El Calafate indem man bei Rió Turbio die Grenze zu Argentinien überquert und dann der Ruta 40 folgt. Es ist eine

Schotterpiste, die auch von Bussen befahren wird und grandiose Ausblicke in die patagonische Wüste garantiert. Die Ruta 40 passiert den Lago Argentinien, einen der größten Seen Argentiniens (1600 km² groß).

In El Calafate gibt es eine Vielzahl von Reiseveranstaltern, die Touren in die in den Nationalpark Los Glaciares organisieren: Bergtouren oder auch

Sightseeingtouren zu den Gletschern, so etwa Trekkingtouren über den Perito-Moreno-Gletscher oder Schiffsfahrten über den Lago Argentino zu den Eiswänden. In den südlichen Teil des Parks kann man ebenfalls gelangen, Camper können dort auch übernachten.

Die Schweiz ist in Argentinien

Tourenvorschlag:

Von Nationalpark zu Nationalpark in der argentinischen Schweiz

Esquel, Nationalpark Los Alerces, El Bolsón, San Carlos de Bariloche, Nationalpark Nahuel Huapi, Nationalpark Los Arrayanes, Ruta de los Siete Lagos, San Martín de los Andes, Junín de los Andes, Nationalpark Lanín

Die Highlights dieser Tour sind die drei Nationalparks Los Alerces, Nahuel Huapi und Lanín im nördlichen Patagonien. Die Landschaftsbilder, die wir zu sehen bekommen, sind teilweise wie gemalt: blaue Bergseen, dunkelgrüner Mischwald an den Berghängen und schneebedeckte Gipfel.

Die Tour beginnt in Esquel, das man am schnellsten mit dem Flugzeug erreicht.

Esquel

Esquel hat 25.000 Einwohner und ist das südliche Zentrum des Seengebiets und gleichzeitig Ausgangsort für einen Besuch des Nationalparks Los Alerces.

Ausflüge:

- nach Trevelín, 25 km westlich von Esquel, mit einem Museum über die ersten Siedler der Region, die Waliser

- nach Cholila, 50 km nördlich von Esquel: hier hatten sich Butch Cassidy,

Sundance Kid und Etta Place im Jahr 1904 niedergelassen, Land und ein Geschäft gekauft. Bürgerlich hieß Butch Cassidy Robert Leroy Parker und Sundance Kid Harry Longabaugh. Sie wurden als Bankräuber von den staatlichen Behörden der USA gesucht und hatten sich deshalb in Argentinien verborgen. Sie blieben allerdings nicht lang bei den bürgerlichen Geschäften und überfielen im Jahr 1905 die Banco Anglo Sudaméricano in Río Gallegos, 1907 die Bank in Villa Mercedes in der Provinz San Luis. Im gleichen Jahr verkauften sie ihre Farm. Was danach aus dem berühmt-berüchtigten Kleeblatt geworden ist, ist Legende.

Nationalpark Lago Puelo

Den Nationalpark Lago Puelo erreicht man von Esquel aus über die asphaltierte Ruta 40 richtung Norden. Nach etwa 100 km biegt man westlich in die Ruta 258 Richtung El Bolsón ab.

Station machen kann man im Ort Lago Puelo, dort auch Boote ausleihen oder Pferde mieten. Im Park Lago Puelo gibt es Wandermöglichkeiten oder auch gute Fischfangplätze.

Nationalpark Los Alerces

Im Grenzgebiet zu Chile, etwa 60 km westlich von Esquel liegt der Nationalpark Los Alerces mit einer Fläche von 260.000 km. Sein Name ist Programm, denn der Park dient der Bewahrung der alten Alercen, lat. Fitzroya cupressoides, oder patagonischen Zypressen. Diesen Nadelbaum hielten die Spanier fälschlicherweise für Lärchen. Die ältesten im Park lebenden Bäume sind über 3500 Jahre alt.

Eine andere Baumart im Park ist die Araukarie. Sie ist wie die Alerce immergrün und erinnert an einen Tannenbaum, hat allerdings keine Nadeln sondern grüne, dicke Schuppen.

Die Nationalparkverwaltung findet man in dem Ort Villa Futalaufquén, der an dem gleichnamigen Lago Futalaufquén liegt. Dort kann man Fischfanglizensen oder einfache Wanderkarten erwerben. In Futalaufquén gibt es Unterkünfte. Man kann auch Campingutensilien bekommen.

El Bolsón

Der Fremdenverkehrsort El Bolsón ist in einem engen Tal gelegen. Das milde Klima ermöglicht den Anbau von Hopfen und Gemüse. Aber auch dem Kunsthandwerk wird doch nachgegangen. Es finden Märkte am Donnerstag und Sonntag statt.

San Carlos de Bariloche - Zentrum der argentinischen Schweiz

San Carlos de Bariloche ist 100 km von El Bolsón entfernt; das sind 3 Stunden Busfahrt mit wunderschönen Ausblicken auf die Berge, Gletscher, Wälder, Flüsse und den Lago Nahuel Huapi.

Die ersten Siedler dieser Region stammten aus den europäischen Alpen und brachten den alpenländischen Stil und alpenländisches Brauchtum mit. Als Beispiel diene das Centro Cívico von San Carlos de Bariloche. Es wurde von Ezquiel Bustillo in den 1930er Jahren entworfen. Es entspricht dem Stil der Schweizer Chalets.

Das Centro Civíco ist heute Sitz des Museo de La Patagonia, das u.a. den

Ureinwohnern des Gebietes, den Vuriloche Indianern, gewidmet ist. Man sieht dort aber auch Ausstellungen über die Indianerstämme der Puelche, Poya und Pehuelche und über die Naturgeschichte.

Was bietet San Carlos de Bariloche? Nun, die beste Schokolade Argentiniens und Hotels, die sich Enzian, Edelweiß oder Tirol nennen.

San Carlos de Bariloche ist Ausgangspunkt für Touren in den Nationalpark Nahuel Huapi.

Nationalpark Nahuel Huapi

Der Nahuel Huapi Nationalpark ist einer der ältesten (1903 statuiert) und mit

760.000 ha größten Nationalparks Argentiniens. Geboten werden: Berge, Seen, Wälder - unberührte Natur. Er liegt im chilenischen Grenzgebiet. Der Lago Nahuel Huapi ist ein Gletschersee, der eine Fläche von 500 km² aufweist. Er ist fast 100 km lang. Er bildet einige Fjorde. Höchster Berg im Nahuel Huapi Nationalpark ist der Cerro Tronador, 3554 m. Im Park gibt es Campingplätze, Berghütten (refugios) und markierte und nicht markierte Wanderwege.

Der sog. Circuito Chico ist eine beliebte halbtägige Rundfahrt durch den Park, die von vielen Reiseveranstaltern angeboten wird. Man kann aber auch auf eigene Faust mit dem (gemieteten) Fahrrad losradeln.

Infos: in Bariloche bei der Nationalparkverwaltung und dem Club Andino (hier gibt es Wanderkarten und es werden geführte (mehrtätige) Touren vermittelt).

Nationalpark Los Arrayanes

Der kleine Nationalpark Los Arrayanes liegt auf der Halbinsel Quetrihué nahe dem Ort Villa Angostura. Er dient dem Schutz eines Myrtenwaldes.

Follgt man hinter Villa Angostura der Ruta 231, so kommt man bald zu der

Einmündung der Ruta 234. Erst dort beginnt die Ruta des los Siete Lagos. Es sind aber mehr als 7 von Wäldern eingerahmte (Gletscher-)Seen, die in unmittelbarer Nähe der Straße liegen.

San Martín de los Andes

San Martín de los Andes hat 15.000 Einwohner und ist ca. 185 km von San Carlos de Bariloche entfernt. Es ist ein Touristenort, Ausgangspunkt für den Besuch des Nationalparks Lanín und im Winter ein Paradies für Langlaufski.

Besuchenswert ist das Museo Regional Municipal: es dokumentiert die Kolonisierung ausgerotteter regionaler Indianerstämme.

Ruta de los Siete Lagos - Straße der 7 Seen

Diese Straße ist eine Nebenstrecke von San Carlos de Bariloche nach San Martín de los Andes. Man muss ein eingenes Fahrzeug haben, um diese Strecke zu fahren, denn die Busse benutzen die besser ausgebaute Hauptstrasse 237. Hat man z. B. ein Mietfahrzeug, so nimmt von von Bariloche die Ruta 237 Richtung Neuquén, biegt aber hinter dem Ort links in die Ruta 231 ein. Bald schon erreicht man

Villa Angostura

Sehenswert sind die hölzernen Gebäude der etwa 11.000 Einwohner zählenden Stadt, die dem europäischen Stil folgen. Man findet dort auch Kunsthandwerk.

Península Valdés

Die 3265 km² große Península Valdés ist ein Naturschutzgebiet.

Punta Norte: Hier findet man große Kolonien von See-Elefanten. Im Frühjähr kann man dort - mit Glück - Schwertwale beobachten. Sie kommen zu dieser Zeit zur Paarung hierher.

Caleta Valdés: Hier leben Seelöwen in Kolonien.

Punta Delgada: An diesem Ort haben sich See-Elefanten ihr Revier unterhalb der Steilküste gesucht.

Im argentinischen Frühjahr, also zwischen Juli und Dezember, kommen die Wale in die Gewässer vor der Küste der Península Valdés. Man trifft hier dann Bartenwale, etwa den Südlichen Glattwal (Ballena Franca Austral, lat.: Eubalaena australis), oder Zahnwale, wie den Schwertwal (lat.: Orcinus orca). Der Südliche Glattwal wird bis zu 13 m lang und bis zu 40 Tonnen schwer. Der Orca-Wal dagegen nur bis 10 m lang und bis zu 1 Tonne schwer. Die Glattwale kommen zur Paarung und zur Jungenaufzucht in den Golfo Nuevo. Man kann sie dann mit dem Boot von Puerto Pirámides aus aus nächste Nähe beobachten.

Wenn man von Pinguinen spricht, sind hier meist die Magellanpinguine (lat.: Sphenicus magellanicus) gemeint. Sie leben an den Küsten des südlichen

Südamerikas, haben die größte Kolonie aber in Punta Tombo. Die Magellanpinguine unerscheiden sich von den Königspinguinen. Sie sind kleiner als diese, nur 50 - 60 cm groß und auch ca. 5 kg leichter. Ein weißer Kreis umrahmt ihr schwarzes Gesicht. Über ihre Brust verläuft ein weißer Streifen zu den Flügeln.

Die Südlichen See-Elefanten (lat.: Mirounga leonina) unterscheiden sich von den Seelöwen durch Größe und Gewicht. Dies läßt sich allerdings nur bei den Männchen leicht erkennen. See-Elefanen Männchen tragen einen dicken, aufblasbaren Rüssel, die Seelöwen eine Mähne. Die See-Elefanten Männchen werden etwa 5 m lang, die Männchen der Seelöwen nur etwa halb so groß. Männliche See-Elefanten wiegen ca. 2500 kg, männliche Seelöwen nur 300 kg. Die Weibchen der Seelöwen 100 kg. Die Weibchen der See-Elefanten wiegen etwa 500 kg, sind aber ungefähr so groß wie ihre männlichen Artgenossen. See-Elefanten bewegen sich robbend vorwärts, Seelöwen auf

ihre Vorderflossen gestützt.

Info: www.enpeninsulavaldes.com

Übernachtungstipps: Faro de Punta Delgada (ehemaliger Leuchtturm),

www.puntadelgada.com, Tel: 02965 406304

Puerto Pirámides: Von Juli bis September werden von hier Bootstouren zur

Walbeobachtung angeboten.

Puerto Madryn

Puerto Madryn hat ca. 50.000 Einwohner, ist eine Touristen- und Fischereistadt. Sehenswert ist das Museo Oceanográfica y Ciencias Naturales an der Ecke Menéndez, Comec Garcí. Dort gibt es Wissenswertes über Meerestiere und Meeresforschung. Ansonsten bietet Puerto Madryn es eine Strandpromenade und zwei Einkaufsstraßen.

Ausflüge: mit dem Schiff. Startpunkt: dierkt am Strand

Touren zur Península Valdés und Punta Tombo; viele Veranstalter haben dies in ihrem Programm.

Trelew

Trelew ist eine Großstadt mit 90.000 Einwohnern, ein Industrie- und

Handelszentrum. Die Stadt bietet an der Ecke Av. Fontana - 9 de Julio ein Museo Regional mit Ausstellungen zur Natur- und Regionalgeschichte. Gegenüber liegt das Museo Paleontológico Egidio Feruglio. Dort kann mann 300 Millionen Jahre alte Fossilien bestaunen. Info:www.mef.org.ar

Info:

Touristeninformation: Calle B. Mitre 387

Busverbindungen: Buenos Aires, Comodoro Rivadavia, Puerto Madryn, Gaiman, Río Gallegos

Flugverbindungen: Buenos Aires, Gío Gallegos, Puerto Madryn, Comodoro Rivadavia, Gaiman

Mietwagen: am Flughafen

Punta Tombo

Punta Tombo ist berühmt für seine Magellanpinguine: hier lebt die weltgrößte Kolonie dieser Tiere. Faszinierend ist, dass sie keine Scheu vor Menschen kennen, man sie also aus großer Nähe beobachten kann.

Punta Tombo ist ca. 100 km von Gaiman entfernt. Man erreicht den Ort über eine Schotterpiste. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es nicht; ein Mietwagen oder eine gebuchte Tour ist die einzige Möglichkeit, Punta Tombo und die Pinguine zu besuchen.

BUENOS AIRES - EUROPA IN SUEDAMERIKA

Buenos Aires ist die Hauptstadt Argentiniens. Gleichzeitig ist sie auch das industrielle und kommerzielle Zentrum Argentiniens. Der Name Buenos Aires stammt Santa Maria del Buen Aire, der Schutzheiligen der Seefahrer. Der offizielle Name der Stadt lautet Ciudad Autónoma de Buenos Aires, also Autonome Stadt Buenos Aires.

Die Argentinier bezeichnen die Stadt Buenos Aires manchmal als Capital Federal um sie von der gleichnamigen Provinz zu unterscheiden. In der Verfassung von 1994 wurde Buenos Aires zu einer autonomen Stadt erklärt, daher die formale Bezeichnung "Ciudad Autónoma De Buenos Aires".

Gegründet wurde Buenos Aires am 2. Februar 1536 von Pedro de Mendoza auf dem Gebiet des heutigen Stadtteils San Telmo. Er taufte die Niederlassung auf den Namen Puerto de Nuestra Señora Santa María del Buen Ayre gegründet. Ausgesucht wurde der Name allerdings von Mendozas Kaplan , der die Jungfrau der Guten Lüfte, di Virgen de Bonaria von Cagliari in Sardinien war.

Westlich von Buenos Aires breitet sich das landwirtschaftlich fruchtbarste Gebiet von Argentinien aus, die Pampa.

Wirtschaft

Buenos Aires ist der finanzielle, industrielle, kommerzielle und kulturelle Mittelpunkt Argentiniens. Sein Hafen ist einer der geschäftigsten in der Welt, und die Zölle, die dort erhoben werden haben in der Vergangenheit viele politische Probleme verursacht. Schiffbare Flüsse verbinden Buenos Aieres über den Rio de la Plata mit Nordostargentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay. Infolgedessen ist Buenos Aires der Knotenpunkt einesbeträchtlichen Bereichs der südöstlichen Region des Kontinentes.

Im Westen von Buenos Aires liegt die Pampa Húmeda, das produktivste landwirtschaftliche Gebiet Argentiniens (im Gegensatz zu der trockenen südlichen Pampa meistens Rinerfarmen). Fleisch-, Molkerei-, Korn-, Tabak-, Wolle- und Fellprodukte werden im Gebiet von Buenos Aires verarbeitet oder hergestellt. Andere führende Industrien sind die Automobilherstellung, ölraffinieren, Metallbearbeitung, Maschinenbau, Textil, Bekleidung, Chemie und der Getränke.


Kultur in Buenos Aires

Buenos Aires beherbergt das Teatro Colón, eins der größten Opernhäuser der Welt. Es gibt daneben Symphonieorchester und Chöre. Beides gehört sowohl der Nationalregierung und der Stadtregierung. Buenos Aires besitzt zahlreiche Museen, und zwar historische Museen, Museen der schönen Künste, der modernen Künste, der dekorativen künste, der Volkskunst, der Kirchenkunst. In Buenos Aires finden sich Theater und Pop-Künstler sowie eine beträchtliche Anzahl von Kunstsammlern, -verfassern, -komponisten und Künstlern. Buenos Aires beherbergt viele allgemeine Bibliotheken und kulturelle Verbindungen und es ist dort die größte Konzentration der aktiven Theater in Lateinamerika zu finden. Buenos Aires hat einen welberühmten Zoo und botanischer Garten, viele landschaftlich schöne Parks und Pläzte sowie Kirchen und Gebetsstätten aller Konfessionen. Viele davon sind architektonisch bemerkenswert.

Die Mehrheit der Porteños sind römisch-katholisch. Buenos Aires ist der Sitz eines römisch-katholischen Erzbischofs, der oberster Hirte Argentininens und von verschiedener östlich orthodoxer und anglikanischer Priester ist.

Buenos Aires und der Tango

Tango in Buenos Aires

Tango Musik wurde in den Vorstädten geobren, in den Bordellen im Junín y Lavalle District und in den Arrabales (ärmeren Vorstädten). Der Tango war als Gesellschaftstanz verschmäht, bis ihn die Pariser High Society in den 1920er Jahren übernahm. Doch dann ging er um die ganze Welt. Tango Tanzschulen, auch als Tango Akademien bezeichnet, wurden ursprünglich nur von Männern betrieben.

Beginnend mit den 1920er Jahren entwickelte sich der Tango in Buenos Aires zu einem künstlichisch - komplizierten Genre. Zu seiner Blütezeit gab es viele berühmte Tango-Orchester, etwas das unter der Leitung von Aníbal Troilo und Juan D'Arienzo, und berühmte Tango-Sänger wie Carlos Gardel und Edmundo Rivero.

Buenos Aires feiert jährich am 11. Dezember den "Tango Day".

In San Telmo finden jeden Sonntag Tango Vorführungen auf der Strasse statt. Dazu gibt es Trödel-und Antikmärkte um den Dorrego Platz herum.


Flughäfen

Der internationale Flughafen von Buenos Aires, Ministro Pistarini International Airport, liegt in der Vorstadt Ezeiza und wird oft nur "Ezeiza" genannt. Der Aeroparque Jorge Newbery Flughafen, innerhalb der Stadt nahe dem Rio de la Plata gelegen, bedient hauptsächlich nationale Flugrouten.

Der Tourismus in Buenos Aires

Wie nähert man sich als Besucher oder Tourist Buenos Aires, der Hauptstadt von Argentinien?

Das Zentrum von Buenos Aires, jedenfalls das politische und historische, ist an der Plaza de Mayo zu finden.

Die bekanntesten touristischen Platze liegen also im historischen Herz der Stadt, in den Stadtteilen von Monserrat und San Telmo. Buenos Aires war ursprünglich um die Plaza de Mayo herum gebaut worden, das Verwaltungszentrum der Kolonie.

Im Osten der Plaza de Mayo liegt die Casa Rosada, der offizielle Sitz der Regierung Argentiniens. Im Noden steht die Catedral Metropolitana, die dort bereits in der Kolonialzeit gebaut wurde, und die Nationalbank Argentiniens, die Banco de la Nación Argentina, ein Stück Land, das ursprünglich Juan de Garay besaß. Andere wichtige Kolonialgebäude sind das Cabildo im Westen des Platzes, das während des Baus der Avenida de Mayo und Julio A. Roca renoviert wurde. Im Süden des Plaza de Mayo liegt der Congreso de la Nación, der Nationalkongress, der jetzt die Academia Nacional de la Historia, die Nationalgeschichtsakademie beherbergt. Schließlich findet man im Nordwesten das Rathaus von Buenos Aires.

Die Avenida de Mayo verbindet die Casa Rosada (Sitz der Regierung) mit dem Kongressgebäude (Parlament). In dieser Avenue gibt es unterschiedliche Gebäude von kultureller, architektonischer und historische Bedeutung, etwa die Casa de la Cultura, das Palacio Barolo und das Café Tortoni. Unter der Straßenoberfläche verläuft die älsteste subte (metro) Linie (Línea) Südamerikas, eröffent 1913. Am Ende der Avenide de Mayo wird man auf die Plaza de los Dos Congresos geleitet. In diesem Park findet man verschiedene Monumente und Sculpturen, einschließlich einer Kopie von Rodins "Der Denker".

Ein anderer Platz, der im historischen Kern der Stadt besucht werden kann, ist die Manzana de las Luces (wörtlich: der Straßenblock der Lichter). Viele Gebäude von großem historischen Wert beherbergt dieser Straßenblock; so etwa die San Ignacio Kirche, das Colegio Nacional Buenos Aires und das alte Stadtgericht, el Concejo Deliberante, 1894 bis 1931 in Funktion. Die Manzana de las Luces hat verborgene Tunnel, die die Stadt in der Kolonialzeit durchkreuzten.

In San Telmo lohnt es sich, die Plaza Dorrego zu besuchen. Sonntags findet dort die berühmte Feria de Antigüedades (Antikmarkt) statt. Es gibt verschiedene religiöse Shops, die von der Kirche Nuestra Señora de Bethlem, Parroquia de San Pedro Telmo gegründet wurden sowie das Museo Penitenciario "Antonio Ballve". Im Süden dieses Arreals liegt das Museo Histórico Nacional und der Parque Lezama.

Im Stadtbezirk, barrio, Recoleta gibt es ebenfalls eine Vielzahl von touristischen Attraktionen, etwa das Museo Nacional de Bellas Artes, die Biblioteca Nacional,das Centro Cultural Recoleta, die juristische Fakultät der Universidad de Buenos Aires, die Basílica Nuestra Señora de Pilar, das Palais de Glace, die Bar La Biela und der Friedhof Cementerio de la Recoleta, wo man die Überreste von Eva Duarte de Perón besichtigen kann.

Im Stadtbezirk, barrio, Retiro ist der Besuch des Bahnhofs Estación Retiro lohneswert. Es gibt auch verschiedene Monumente und Denkmäler in diesem Stadtteil so die Guerra de Malvinas, die General San Martín, Torre de los Ingleses, und das Kavanagh Gebäude, eines der höchsten der Stadt.

Das Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires liegt im barrio von Palermo, und ist das wichtigste des Landes. In seiner Nachbarschaft kann man ebenfalls den Bosques de Palermo, das Planetarium und den Zoo von Buenos Aires finden.

Das südliche Stadtgebiet, lange kein begehrtes Tourstenziel, ist historisch der Ursprung der frühen Tango Kultur Buenos Aires'. Heutzutage ist es die Heimat der aufblühenden Kunstszene.

Ein weitere touristisch lohnende Örtlichkeit ist die Avenida Corrientes. In dieser Straße findet man Theater wie das Teatro San Martín, Paseo La Plaza und das Luna Park Stadion. An der Schnittstelle der Avenida Corrientes mit der Avenida 9 de julio steht der Obelisco, das Wahrzeichen der Stadt Buenos Aires. Der Mercado de Abasto, der jetzt ein Shoppingcenter ist, liegt ebenfalls auf der Avenida Correintes. .

Buenos Aires hat die größte homsexuelle Gemeinschaft Lateinamerikas angezogen. Im Jahr 2006 gab es viele anlegende Kreuzschiffe homosexueller Gäste, ein Ansteigen der von Homosexuellen betriebenen Geschäfte sowie den Baubeginn eines 5 Sterne Hotels für Homosexuelle.

Casa Rosada

Steht man auf der Plaza de Mayo, so fällt dort zunächst die Casa Rosada ins Auge. Sie liegt an der Ostseite der Plaza de Mayo. Im Jahre 1872 hat der argentinische Präsident Domingo F. Sarmiento die Farben der verfeindeten Unitarier und Föderalisten, Weiß und Rot, sympolisch mischen lassen und damit die Einheit der argentinischen Nation demonstriert.

Die Casa Rosada ist der Sitz des jeweils amtierenden Präsidenten. Sie kann nicht besichtigt werden - mit Ausnahme des kleinen Museo de los Presidentes auf der rechten Seite des Gebäudes.

Cabildo

Das weiß getünchte Cabildo mit der zweistöckigen Arkadenfassade und dem Turm in der Mitte liegt der Casa Rosada gegenüber, also auf der Westseite der Plaza de Mayo. Es ist das ehemalige Rathaus von Buenos Aires. Heute befindet sich in seinem Inneren das Museo del Cabildo y la Revolución de Mayo. Dort werden Gegenstände aus der Kolonialzeit Argentiniens präsentiert, etwa Bilder, Waffen, Möbel.

Im Innenhof des Cabildo gibt es ein kleines Café. In unregelmäßigen Abständen werden dort kunsthandwerkliche Sachen auf einem Bazar angeboten.

Catedral Metropolitana

Die im kassisistischen Baustil errichtete Kirche Catedral Metropolitana liegt direkt neben der Nationalbank, der Banco de la Nación. Sie wurde Ende des 18. Jahrhunderts nach den Plänen der argentinischen Architekten Antonio Masella und Próspero Catelín fertig gestellt. Die Kirche mit den vielen Seitenaltären im Inneren beherbergt das Grabmal des Nationalhelden José San Martín und ist somit ein nationales argentinisches Monument

Palermo

Spaziert man über die Avenida del Libertador Richtung Nordwest, so wird man nach Palermo geführt. Mit der U-Bahn (subte) erreicht man diesen bario über die Linie D, wenn man an der Station Plaza Italia aussteigt. Palermo ist eine Stadteil der gehobenen Mittelschicht. Das Gerücht sagt, dass es hier pro km² die weltweit höchste Zahl an Menschen gibt, die eine Psychoanalyse über sich ergehen haben lassen. Bei den Einheimischen, den Porteños, heißt Palermo deshalb auch "Villa Freud".

Magnet für erholungssuchende ist der Parque 3 de Febrero, der viele Familien am Wochenende zum Picknick einlädt. In seiner Nachbaschaft liegt der Zoo mit dem Eingang an der Plaza Italia.

Das Hipódromo Argentino ist der Platz für Anhänger des Pferderennsports. Der Campo Argentino de Polo einer für Anhänger des - wie der Name schon sagt.

San Telmo

Der Flohmarkt auf der Plaza Dorrego in San Telmo ist ein Ereignis für sich. Es

findet jeden Sonntagvormittag statt und niemand sollte sich einen Besuch entgehen lassen. Und ohne ein Souvenir wird hier kein Tourist nach hause gehen, sei es nun ein Ölbild mit einer Tangoszene, ein Lariat (Lasso) oder Sporen eines Gauchos, Tangoschallplatten, Lederwaren oder eine antike Uhr.

Schön anzusehen sind die tanzenden Tangopärchen in den engen Straßen, die nach ihrer Vorführung den Hut kreisen lassen. Schön zu betrachten sind auch die kleinen Plätze, Hinterhöfe und engen Gassen mit den kleinen Cafés San Telmos. Also ein pitoresquer Ort, dieses San Telmo!

Der Parque Lezama soll angeblich

Plaza de Mayo

Die Plaza de Mayo ist ein Prunkplatz mit Blumenbeeten und einem Obelisken im Herzen. Der Obelisk, die Pirámide de Mayo wurde 1811 am ersten Jahrestag der politischen Unabhängig errichtet. In der Nähe steht auch ein Denkmal für General Manuel Belgrano, den Helden der Unabhängigkeitskriege. Die Plaza de Mayo ist auch ein Platz der aktuellen Politik: jeden Donnerstagnachmittag protestieren dort die Madres de la Plaza de Mayo, die Mütter der Plaza de Mayo, die bedeutendste Menschenrechtsgruppe Argentiniens, gegen die während der Militärdiktatur begangenen Verbrechen.

Avenida de Mayo

Die Avenida de Mayo beginnt an der Plaza de Mayo. Die 1880 gebaute Prachtstraße ist die Verbindung des Regierungspalastes mit dem Kongressgebäude. Spaziert man über diese Avenida, so fallen architektonische Spielereien wie Erker, Türme, Marmoreingänge, Marmortreppen oder Glasfronten. Sehenswert in diesem Sinn sind das

Gebäude Edificio Barolo an der Ecke San José (Nr. 1370) oder das der Zeitung La Prensa an der Ecke Florida (Nr. 575).

Café Trotoni

Das Café Tortoni ist eines der bekanntesten Cafés Bunos Aires. Es wurde 1858 gegründet und ist seit 1893 im Haus Nr. 825 der Avenida de Mayo ansässig.

Avenida 9 de Julio

Die Avenida 9 de Julio durchschneidet die Avenida de Mayo auf der halben Strecke in nordsüdlicher Richtung. Sie ist 125 m breit.

Kongresspalast

Der Kongresspalast wurde im Jahr 1906 im Stil der Neorenaissance errichtet. Sein Vorbild steht in Washington.

Plaza del Congreso

Die Plaza del Congreso ist der Platz vor dem Kongressgebäude. Er beherbergt das "Denkmal für die beiden Kongresse", die 1813 in Buenos Aires und 1816 in San Miguel de Tucumán zur Vorbereitung der Unabhängigkeitserklärung der Republik Argentinien abgehalten wurden. Ganz in der Nähe stehen das Abbild des Publizisten Mariano Moreno (1778 - 1811), eines argentinischen Patriot, ein Abguß Auguste Rodins "Denkers". Besonders am späten Nachmittag wird die Plaza de Congres zu einem viel besuchten Treffpunkt. Besonderheit des Plaza del Congreso ist der dortige Monolith, der sog. Nullpunkt Argentiniens, von dem aus alle Entfernungen im Land gemessen werden.

Avenida Corrientes

Die Avenida Callao führt Richtung Norden nach vier Blocks zur Avenida Corrientes, die auch "Broadway von Buenos Aires" genannt wird. Grund sind die Lichtspielhäuser, die vielen Bühnen, Restaurants, Cafés (die manchmal aus einer Kombination von Buchladen und Café bestehen) - und vor allem das städtische Centro Cultural San Martín. Dort wird ein wechselndes Programm aus Tanz, Musik und Kunst angeboten. Besonders Nachts bietet die Avenida Corrientes einen prachtvollen, glitzernden Anblick; um 3.00 Uhr morgens schwärmen die Nachtmenschen der Metropole dort umher.

Dort wo die Avenida Corrientes die Avenida 9 de Julio kreuzt, ragt der Obelisk mit 67,5 Metern in die Höhe. Errichtet wurde er am 25. Mai 1936, in Erinnerung an den 400. Gründungstag von Buenos Aires.

Teatro Colón

Zwei Blocks nördlich des Obelisken liegt das bedeutendste und wichtigste Theater Argentiniens, das Teatro Colón. Es steht an der Calle Lavalle. Der Hautpteingang befindet sich in der Calle Libertad zwischen Tucumán und Viamonte. 1908 fand die Eröffnung dieses in einem Mix aus italienischer Renaissance und französichem Empirestil gebauten Opernhauses statt. Es gehört zu den bedeutendsten der Welt. Es werden Führungen mit Blick auch hinter die Kulissen angeboten, die in spanisch und englisch möglich sind. Die englischsprachigen Führungen finden jeweils um 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr statt.

Plaza San Martín

Östlich der Avenida 9 de Juliao ist die Calle Lavalle eine Fußgängerzone. Dort

gibt es die meisten Kinos von Buenos Aires. Nur wenige Blocks entfernt gibt es auf der Calle Florida eine weitere Fußänger und Einkaufszone. Die Calle Florida leitet nördlich zum Plaza San Martín. Dieser Platz ist mit schattenspendenden Ombuebäumen bepflanzt.

Recoleta

Der Mittelpunkt des barrio Recoleta ist die Plaza Alevear. Dort findet man auch die Sehenswürdigkeiten Recoletas, nämlich die Kirche und den Friedhof.

Die Kirche, die Basílica de Nuestro Señor, wurde 1732 fertiggestellt. Architektin war Andrea Bianchi. Viele sagen, es sei die schönste Kirche von Buenos Aires. Die Fassade zeigt sich im Kolonialstil, im Inneren findet man einen barocken Hauptaltar.

Im Gegensatz zur Kirche wirkt der Friedhof von Recoleta, der Cementerio de la Recoleta prunkvoll. Von der Ausstattung der Grabstätten, die alle aus Mausoleen bestehen, kann man auf den Reichtum der verstorbenen Besitzer schließen. Es finden sich Marmor, Skulpturen und Engelsfiguren in großer Vielzahl. Da ist das Grab von Evita Perón schon beinahe schlicht zu nennen. Sie ist in der Gruft der Familie Duarte begraben, die aus schwarzem Marmor besteht.

Die Plaza Alvear liegt in unmittelbarer Nachabarschaft des Centro Cultural

Recoleta, auch Centro Cultural Ciudad Buenos Aires genannt. Dieses ehemalige Kloster beherbergt eine Ausstellungs- und Veranstaltungshalle.

Recoleta beheimatet aber auch das Centro Comercial para el Arte y la Decoración; dies sind Läden mit edelenen Designerstücken und noch edeleren Preisen.

Das Museo Nacional de Bellas Artes liegte in einem mit Säulen verziertem Gebäude an der Avenida del Liberatador Nr.1473, dem Cedntro Cultural gegenüber. Dort wird Kunst vom Mittelalter bis zur Neuzeit ausgestellt, sowohl argentinische Malerei als auch Werke international bekannter Künstler. Es ist Dienstags bis Freitags von 12.30 bis 19.30 Uhr geöffnet. Am Wochenende und an Feiertagen bereits ab 9.30 Uhr.

der Ort der Gründung von Buenos Aires sein. Dort steht ein Denkmal Pedro Mendozas, das 1936 errichtet wurde.

La Boca

Hat man das Grün des Parque Lezama durchquert, so hat man San Telmo verlassen uns ist im Stadteil La Boca (Der Mund).

Herz von La Boca ist El Caminito, die Straße der bunten Häuser. Die Geschichte lautet wie folgt: der Maler Benito Quinquela Martín, der in diesem bario wohnte, hat die Bewohner dazu gebracht, ihre aus dem Blech abgewrackter Schiffe bestehender Häuser mit bunten Schiffslack zu bemalen. Werke Benito Quinquela Martíns sind im Museo de Bellas Artes de La Boca zu bewundern. Es liegt in der Avenida Pedro de Mendoza Nr. 1835-1843, der alten Stahlbrücke gegenüber, wo verrostete Boote auf dem Wasser des Río Riachuelo liegen.

Diego Maradona spielte zu Beginn seiner Karriere bei den Boca Juniors, deren

Stadion, Bonbonera genannt, was Pralinenschachtel bedeutet, in La Boca liegt. Es steht für Besucher offen.

Die Calle Necochea beherbergt viele italienische Restaurants von einfachem

Charakter.

Delta des Río Paraná

Das 2600 km² große Delta des Río Paraná beginnt nur 30 km nördlich vom Zentrum der Stadt Buenos Aires. Ausganspunkt eines Besuchs kann die kleine Stadt Tigre sein, die man in einer knappen Stunden mit dem Zug vom Bahnhof Retiro in F.C. Mitre aus erreichen kann. Oder man nimmt den Bus Nr. 60. Die Ausflugsboote in das Delte liegen gegenüber dem Bahnhof in Tigre vor Anker.

Das Delta des Río Paraná besteht aus einer Vielzahl von Wasserarmen, die in den Río de la Plata oder in den Río Uruguay münden. Inseln unterschiedlicher Größe und Kanäle prägen das Landschaftsbild. Die Inseln und Inselchen sind von subtropischen Pflanzen und Bäumen besiedelt. Dass die Natur hier so Nahe an der Hauptstadt liegt ist der Grund, dass viele Porteños hier eine Wochenendhäuschen haben.

Will man als Tourist im Delta übernachten, so kann man hierfür eine

Jungendherberge wählen, die auf einer kleinen Insel liegt. Sie nennt sich

Albergues de la Juventud (Anschrift: Calle Brasil 657, Buenos Aires). Man gelangt dorthin mit dem Bus Nr. 60 vom Bahnhof in Tigre bis zur Endstation, wo man in eine Fähre umsteigt.

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